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Generative KI

By alfred gunsch | Mai 2, 2024

Generative KI, kurz für Generative Künstliche Intelligenz, bezieht sich auf eine Art von KI-Systemen, die in der Lage sind, neue Daten zu generieren, die denen ähneln, die sie während ihres Trainings gesehen haben. Im Wesentlichen sind diese Systeme in der Lage, Daten zu erzeugen, sei es Bilder, Texte, Audio oder andere Formen von Informationen, die auf den Mustern und Strukturen basieren, die sie aus ihren Trainingsdaten gelernt haben.

Eine typisches Umsetzung für generative KI passiert mit sogenannte Generative Adversarial Networks (GANs). Bei GANs konkurrieren zwei neuronale Netzwerke miteinander: ein Generator und ein Diskriminator. Der Generator erstellt neue Daten, während der Diskriminator versucht, zwischen echten und generierten Daten zu unterscheiden. Im Laufe der Zeit verbessern sich sowohl der Generator als auch der Diskriminator, wodurch der Generator immer realistischere Daten erzeugen kann.

Im Kontext von Cyberkriminalität können böswillige Akteure generative KI verwenden, um gefälschte E-Mails, Texte oder andere Inhalte zu erstellen, die täuschend echt aussehen und schwer von echten Inhalten zu unterscheiden sind. Dies wird oft bei Phishing-Angriffen eingesetzt, bei denen Angreifer versuchen, Benutzer dazu zu verleiten, sensible Informationen preiszugeben oder schädliche Aktionen auszuführen.

Zwei Komponenten erhöhen das Risiko: KI erstellt massenhaft Inhalte – und passt diese an den Empfänger an. Diese Kombination ist „unwiederstehlich“.

ing. alfred gunsch, siplan sicherheitsexperte

Die Nutzung generativer KI in der Cyberkriminalität macht es schwieriger, bösartige Aktivitäten zu erkennen und zu bekämpfen, da die erstellten Inhalte immer raffinierter und realistischer werden. Daher ist es für Sicherheitsanbieter von entscheidender Bedeutung, ebenfalls auf KI-Technologien zu setzen, um diesen fortschrittlichen Angriffen effektiv entgegenzuwirken und Unternehmen vor den damit verbundenen Risiken zu schützen.

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Das neue Microsoft Outlook

By alfred gunsch | Februar 27, 2024

Personalisierte Werbung, ein zweischneidig Schwert,
Doch Microsofts Mail, sie hat verkehrt gelehrt.
Das Ende naht, die alte App geht zur Ruh,
Bald kommt ein Neues, doch was bringt es nu?


Outlook heißt das Neue, so modern und frisch,
Doch ist es wirklich besser oder nur fauliger Fisch?
Mit erweiterter KI und Superlativen groß,
Verspricht es viel, doch wer glaubt das bloß?

Ein Verlag lockt mit Fachbüchern, so fein,
Doch sollte solch Spam nicht im Ordner sein?
Outlook markiert sie als bloße Werbung nur,
Doch warum zeigt sie mir dies ständig nur?

Datenschutz, ein Thema, das immer steht,
Doch Microsofts Antwort, sie enttäuscht sehr spät.
Das BSI warnt, die App sei nicht gut,
Doch Microsoft ignoriert es, wie ein sturer Mut.

So endet die Geschichte, mit einem Fazit klar,
Microsofts Outlook, es ist sehr sonderbar.
Denn trotz Versprechen und Superlativen groß,
Bleibt doch die Frage: Ist es wirklich famos?

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Cyberbedrohung: Großes Risiko, großer Beratungsbedarf

By alfred gunsch | Juni 16, 2023

Die Zunahme von Hackerangriffen auf Unternehmen ist besorgniserregend. Unternehmen, die ihre Daten nicht sorgfältig schützen, setzen sich dem Risiko von Klagen und Bußgeldern aus, auch die siplan als Berater für Cyber Sicherheitsplaner erleben derzeit einen regelrechten Boom.

Im Sommer 2022 fielen rund 40 Terabyte an Daten des deutschen DAX-Konzerns Continental in die Hände von Cyberkriminellen. Die Erpressergruppe Lockbit konnte sich einen Monat lang unentdeckt im internen Netz des Automobilzulieferers aufhalten und vertrauliche Informationen von Tausenden aktiven und ehemaligen Mitarbeitern sowie Kunden erbeuten. Bis heute arbeitet das Unternehmen daran, den Datenklau aufzuarbeiten. Über 300 Mitarbeiter und ein Team der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG sind mit dem Fall beschäftigt. Können Sie ausschließen, dass Sie auch schon gehackt sind?

In der deutschen Wirtschaftsgechichte ist der Fall Conti wahrscheinlich der größte Datendiebstahl. Leider erging es in den letzten zwölf Monaten auch zahlreichen anderen namhaften Unternehmen in Deutschland ähnlich: Evotec, Rheinmetall, Thyssen-Krupp, T-Mobile, Hipp oder Metro – sie alle wurden Opfer solcher Angriffe.

„Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Zillertal sollten einige Maßnahmen ergreifen, um sich gegen Cyberangriffe zu schützen“.

ing. alfred gunsch, cyber sicherheitsplaner

Einige Maßnahmen, die sie ergreifen können:

  1. Sensibilisierung und Schulung: Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter für die Bedeutung von Cybersicherheit und führen Sie Schulungen durch, um sie über mögliche Bedrohungen und bewährte Sicherheitspraktiken aufzuklären.
  2. Aktualisierte Software und Systeme: Stellen Sie sicher, dass Ihre Computer, Betriebssysteme und Anwendungen immer auf dem neuesten Stand sind. Installieren Sie regelmäßig Sicherheitsupdates und Patches, um bekannte Schwachstellen zu beheben.
  3. Starke Passwörter und Zugangssteuerung: Verwenden Sie komplexe Passwörter für Ihre Systeme und Anwendungen und ändern Sie sie regelmäßig. Begrenzen Sie den Zugriff auf sensible Daten und Systeme nur auf autorisierte Mitarbeiter.
  4. Firewall und Antiviren-Software: Installieren Sie eine Firewall und eine zuverlässige Antiviren-Software EDR auf allen Ihren Computern und Netzwerken, um schädliche Aktivitäten zu erkennen und zu blockieren.
  5. Regelmäßige Datensicherung: Führen Sie regelmäßige Backups Ihrer wichtigen Daten durch und speichern Sie sie an einem sicheren Ort außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Dadurch können Sie im Falle eines Ransomware-Angriffs Ihre Daten wiederherstellen.

Wenn Sie spezifische Unterstützung von der Siplan GmbH Sicherheitsplanung suchen möchten, können Sie die siplan gmbh kontaktieren und Ihre Anforderungen bezüglich der Sicherheitsplanung für Ihr KMU im Zillertal besprechen. Sie können auch einen Termin vereinbaren, um persönlich mit ihnen zu sprechen und eine maßgeschneiderte Lösung für Ihre spezifischen Bedürfnisse zu erhalten.

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Fake-News-Check anhand der SPÖ-Wahl

By alfred gunsch | Juni 6, 2023

Ich konnte es kaum glauben: Bei der SPÖ-interne Wahl in Österreich wurden die Ergebnisse der beiden Kandidaten vertauscht. Und damit ist heute angeblich alles anders als am Wahltag verkündet. Das kann doch nicht wahr sein, oder? Öffentlich wurde das als „Supergau“ kommuniziert. Um Fake News zu erkennen, kannst du verschiedene Schritte unternehmen:

  1. Überprüfe die Quelle: Achte darauf, aus welcher Quelle die Informationen stammen. Vertrauenswürdige Nachrichtenagenturen, etablierte Zeitungen und offizielle Regierungswebsites sind in der Regel zuverlässige Quellen. Misstrauisch solltest du sein, wenn die Informationen von unbekannten oder obskuren Quellen stammen. Ich hab hier den ORF Online gewählt.
  2. Überprüfe die Glaubwürdigkeit der Quelle: Untersuche die Glaubwürdigkeit der Quelle, indem du nach Hinweisen auf ihre Reputation suchst. Eine renommierte Quelle wird normalerweise eine lange Geschichte seriöser Berichterstattung haben. Schau nach, ob die Quelle für die Verbreitung von Falschinformationen in der Vergangenheit bekannt war. Auch hier ist der überwiegend öffenltich finanzierte ORF die Quelle meiner Wahl.
  3. Vergleiche mit anderen Quellen: Suche nach anderen zuverlässigen Quellen, die über die SPÖ-Wahl berichten. Wenn nur eine einzelne Quelle über das Ereignis berichtet oder wenn die Informationen stark von anderen vertrauenswürdigen Quellen abweichen, kann dies ein Hinweis auf Falschinformationen sein. Eine Suchmaschinenabfrage zeigt viele ähnlihe Meldungen.
  4. Überprüfe die Fakten: Schaue nach spezifischen Fakten oder Details in den Informationen und versuche, sie zu verifizieren. Achte darauf, ob die Quelle konkrete Beweise oder Quellenangaben für ihre Behauptungen liefert. Falschinformationen sind oft vage und enthalten keine überprüfbaren Informationen. Es gibt aktuell auch eine Live-Berichterstattung.
  5. Suche nach Expertenmeinungen: Suche nach Expertenmeinungen oder Kommentaren von Politikwissenschaftlern, Journalisten oder anderen sachkundigen Personen. Seriöse Quellen werden in der Regel verschiedene Standpunkte präsentieren und nicht nur eine einseitige Darstellung liefern.
  6. Vertraue deinem gesunden Menschenverstand: Wenn etwas zu unglaublich oder zu abwegig klingt, ist es möglicherweise auch so. Fake News zielen oft darauf ab, Emotionen zu manipulieren oder eine bestimmte politische Agenda zu fördern. Sei vorsichtig bei Meldungen, die extrem polarisierend oder sensationalistisch sind.

Da sitzt also eine 6-köpfige Wahlkommission, die mehrere hundert Stimmen zählen sollen und das nicht zusammenbringen. Indem du Informationen kritisch hinterfragst, kannst du Fake News erkennen. Es ist wichtig, auf fundierte und vertrauenswürdige Informationen zu setzen, um eine sachliche Meinungsbildung zu ermöglichen.

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Managed Services ermöglicht Digitalisierung

By alfred gunsch | Dezember 14, 2022

Viele Organisationen möchten gerne mehr Digitalisierung erreichen. Es bestehen jedoch eine Reihe von spezifischen Herausforderungen. Beispielsweise ist es schwierig, qualifizierte IT-Fachkräfte zu finden. Auch die Ressource Zeit ist knapp bemessen. Neben dem intensiven Tagesgeschäft hat die interne IT kaum noch Kapazitäten, wichtige Digitalisierungsprojekte anzustoßen.

Hier kann die Zusammenarbeit mit einem externen Managed Services Provider (MSP) Sinn machen. Solche Anbieter übernehmen einerseits die Verwaltung und Wartung der IT-Infrastruktur und -Systeme einer Organisation vereinfachen und Externe wie die siplan können andererseits auch bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützen. Ein MSP kann die Organisation dabei entlasten, indem er die Verantwortung für die IT übernimmt und die internen Ressourcen frei macht, um sich auf andere Aufgaben zu konzentrieren.

Ein externer Managed Services Provider kann auch dabei helfen, die Qualität der IT-Services zu verbessern und den IT-Betrieb zu optimieren. Durch seine Erfahrung und Expertise in verschiedenen Bereichen der IT kann er innovative Lösungen und best practices bereitstellen, die die Effizienz und Leistung der IT-Systeme erhöhen.


Insgesamt kann die Zusammenarbeit mit einem Managed Services Provider dabei helfen, schneller und effektiver digitale Lösungen zu entwickeln und zu implementieren, ohne dabei die interne Kapazität zu überlasten. Auf diese Weise können Organisationen der Sozialwirtschaft ihre Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit verbessern und ihre Ziele im Bereich der Digitalisierung erreichen.

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Was ist Break and Fix in der IT?

By alfred gunsch | Oktober 14, 2022

Jede Branche hat Ihre Fachbegriffe. In der IT verwendet man Break and Fix, wenn Computer, Server und Netzwerke unbeobachtet laufen, bis es zu einer Stöung oder einem Ausfall kommt und erst dann reagiert wird, um das Problem zu beheben.

Viel eleganter ist das Gegenteil: Managed Service. Hier wird in einer Vereinbarung beschrieben, was der Anwender erwartet und der IT-Dienstleister sorgt dafür, dass das auch klappt. In geeigneten Monitoring-Systemen scheinen die Fehler auf, bevor die Anwender Probleme bemerken und von ihrer Arbeit abgehalten werden.

Viele Fehler, die ganze Firmen gefährden, lassen sich vorher vermeiden:

  • Ob sich eine Festplatte überdurchschnittlich füllt, kann man schon vorher erkennen.
  • Die Antivirus-Lösung ist nicht mehr am neuesten Stand oder gar abgeschaltet.
  • Die Auslastung eines Rechners ist messbar, kann rechtzeitig erkannt und analysiert werden.
  • Sporadische Ausfälle oder wechselnde Zustände aus-ein-aus sind in jedem Monitoring klar erkennbar.
  • Nicht durchgeführte Datensicherungen erkennen auch erfahrene Serveradministratoren schlecht bis garnicht – wie soll das denn auch gehen, ein NICHT-Ereignis zu berichten.

Das alles wird nicht behoben, bis Ihr IT-Betreuer wieder ´mal auf die Geräte schaut.

IT-Ausfälle wirken sich immer negativ auf die Produktivität aus, stressen Mitarbeiter, Kunden und den EDV Betreuer. Das kostet Zeit und Geld. Durch Managed Services kümmert sich schnell und im Hintergrund um die Behebung, bevor es Ausfälle gibt.

Managed Services, bei dem bestimmte Geräte und Computer regelmäßig und dauerhaft überwacht werden, sind für alle Unternehmen der Weg zu mehr Erfolg. Wenn auch Sie die Vorteile von vorausschauend gewarteten Geräten nutzen wollen, kontaktieren Sie mich und wir finden gemeinsam mit Ihren IT-Betreuer eine passende Möglichkeit.

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